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Sexualmedizin


Die Sexualmedizin beschäftigt sich mit die Behandlung sexualmedizinisch relevanter Störungen unter Berücksichtigung psychischer, somatischer, soziokultureller sowie ethisch-rechtlicher Aspekte von Sexualität, Geschlechtlichkeit und/oder Reproduktion.
Die Vermittlung verschiedener Behandlungsansätze und spezieller sexualmedizinischer Therapieverfahren ist hier besonders wichtig.
Allein in Deutschland leiden etwa 20% der Männer über 40 an Erektionsstörungen und ist ein noch höherer Anteil der Frauen mit Erregungs- und Sexualstörungen betroffen.
 

Sexualprobleme des Mannes


Erektionsstörungen:


Hinter Erektionsstörungen verbergen sich häufig organische Ursachen, wie z.B. Diabetes, Bluthochdruck oder Fettstoffwechselstörungen. Diese Erkrankungen bleiben vielfach lange unbemerkt, da sie anfangs keine Schmerzen oder sonstige Symptome verursachen.


Rückwärtiger Samenerguss:


Die retrograde Ejakulation stellt die häufigste Sexualstörung bei Männern dar. Bei dieser Störung erfolgt der Samenerguss in die Blase. Hierbei kommt es im Rahmen der Ejakulation nicht zum notwendigen Verschluss des Blasenhalses. Ursächlich hierfür sind: 
 

·

chirurgische Eingriffe im Bereich des hinteren Bauchraumes (Retroperitoneum) oder Prostata ( Prostata-Resektion)


·

Verletzungen im Bereich des Dammes oder Rektums


·

Rückenmarkserkrankungen oder – verletzungen


Bei Kinderwunsch kann hier über eine Aufbereitung des Samens aus dem nach der Ejakulation gewonnenen Urins eine künstliche Befruchtung ausgelöst werden.
Eine medikamentöse Therapie kann einen Verschluss bei funktionierenden Blasenhals ermöglichen.


Vorzeitiger Samenerguss


Wenn der Ejakulationsreflex direkt nach Einführen des Gliedes in die Scheide stattfindet, spricht man von einem vorzeitigen Samenerguss. Im Extremfall findet dieser bereits vorher statt oder kann nur 1 bis 3 Minuten zurückgehalten werden. Durch die richtige Therapie kann hier Abhilfe geschaffen werden.



Sexualprobleme der Frau


Schmerzen beim Geschlechtsverkehr können durch eine vermehrte Anspannung im Unterleib als Folge negativer Sexualerlebnisse entstehen. Ebenso können Erkrankungen im Genitalbereich wie Entzündungen oder Verwachsungen nach Operationen, Beschneidungen eine Rolle spielen.
Neben der gynäkologischen Abklärung ist das sexualtherapeutische Gespräch mit entsprechender Verhaltenstherapie und gegebenenfalls medikamentöser Begleitbehandlung notwendig.

Als Scheidenkrampf (Vaginismus) bezeichnet man die Verkrampfung der Scheide nach Eindringen des Gliedes, welche in der Regel zu Schmerzen führt und einen Geschlechtsverkehr meist unmöglich macht. Ursächlich sind meist negative sexuelle Erfahrungen sowie Verweigerungshaltungen und bisweilen körperliche Störungen.